Januar 05, 2026
Katka

Ob Hunde im Winter Schutz vor Kälte brauchen, ist unter Hundebesitzern ein häufig diskutiertes Thema. Während manche Winterkleidung als unnötig ansehen, betrachten andere sie als wichtigen Teil der Hundepflege.
Ja – Hunden kann im Winter kalt sein, aber nicht allen gleich. Ob ein Hund Kälte empfindet, hängt unter anderem von Rasse, Größe, Felltyp, Alter, Gesundheitszustand und Wetterbedingungen ab. Wer versteht, wie Hunde im Winter Körperwärme verlieren, kann besser einschätzen, wann zusätzlicher Schutz sinnvoll ist.
Hunde verlieren Körperwärme anders als Menschen. Besonders empfindliche Stellen sind Pfoten, Ohren, Nase, Bauch und die Innenseiten der Beine.
Kalter Untergrund, Wind und Nässe beschleunigen den Wärmeverlust erheblich. Nasses Fell leitet Kälte deutlich schneller, weshalb manche Hunde bereits nach kurzer Zeit frieren oder ihre Pfoten anheben.
Manche Hunde kommen mit Kälte gut zurecht, andere verlieren Körperwärme deutlich schneller und fühlen sich bei niedrigen Temperaturen unwohl.
Das kalte Winterwetter, wenn die Temperatur auf oder unter den Nullpunkt sinkt, kann einigen Hunden Probleme bereiten und sie manchmal sogar in Gefahr bringen. Dies gilt insbesondere für diese Hunderassen und Hunde:
Andererseits brauchen Hunde mit dickem, doppeltem Fell, die für kalte Witterungsbedingungen gezüchtet wurden, sowie gesunde, aktive Hunde brauchen dagegen möglicherweise keine Kleidung zu tragen. Wenn sie jedoch über einen längeren Zeitraum extremen Bedingungen ausgesetzt sind, kann es sinnvoll sein, sie zu kleiden.

Es gibt keine feste Temperatur, ab der allen Hunden kalt ist. Dennoch lassen sich grobe Richtwerte nennen:
Wind, Nässe und kalter Untergrund verstärken das Kälteempfinden deutlich.
Kleidung kann sinnvoll sein, wenn der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen groß ist oder wenn Ihr Hund längere Zeit draußen bleibt.
Es macht einen Unterschied, ob Sie bei trockener Kälte und Sonnenschein oder bei Regen und Wind unterwegs sind. Berücksichtigen Sie die Bedingungen, denen Ihr Hund ausgesetzt sein wird, und entscheiden Sie, ob Kleidung nötig ist – und welche Art von Kleidung am besten passt. Ebenso ist es ein Unterschied, ob Sie nur kurz spazieren gehen oder einen längeren Ausflug planen.
Beobachten Sie Ihren Hund, wenn er draußen Kleidung trägt, damit er nicht überhitzt oder sich unwohl fühlt, und passen Sie die Kleidung bei Bedarf an. Manche Hunde fühlen sich in Kleidung wohl, andere empfinden sie als störend oder einschränkend – das sollte respektiert werden.
Berücksichtigen Sie nicht nur die körperlichen Bedürfnisse Ihres Hundes, sondern auch Komfort und Verhalten. Wählen Sie bequeme, atmungsaktive Kleidung, in der sich Ihr Hund frei bewegen kann, und achten Sie darauf, dass er nicht gestresst ist oder sich unwohl fühlt. Wichtig ist außerdem, dass die Kleidung weder die Bewegungsfreiheit noch die Sicht einschränkt und keine Risiken wie das Verschlucken kleiner Teile birgt.
Für unterschiedliche Wetterlagen gibt es passende Optionen – zum Beispiel Regenmäntel, Wintermäntel, Westen oder Hundeschuhe. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl immer die oben genannten Punkte.
Die Pfoten eines Hundes benötigen besondere Aufmerksamkeit. Im Winter werden Straßen und Gehwege häufig mit Salz und Splitt gestreut, um sie sicherer zu machen. Diese Stoffe können die empfindlichen Ballen reizen und im schlimmsten Fall zu Rissen oder Schmerzen führen.
Abgesehen von den Krallen bestehen Hundepfoten aus weichen Polstern, die besonders anfällig für Kälte, Nässe und chemische Streumittel sind. Daher ist ein gezielter Schutz der Pfoten im Winter wichtig.

Auch wenn Hundeschuhe auf den ersten Blick ungewohnt wirken, haben sie in bestimmten Situationen ihren festen Platz in der Hundepflege.
Schnee, der sich zwischen den Ballen festsetzt, kann bei kalten Temperaturen schnell zu Unbehagen führen.
Das Laufen auf Eis ohne ausreichenden Schutz kann Schnittwunden oder Verletzungen verursachen.
Salz und Streumittel, die zum Auftauen von Schnee und Eis verwendet werden, können die Pfoten reizen und Schmerzen verursachen, insbesondere bei empfindlichen Hunden.
Nein. Ob ein Hund im Winter Kleidung benötigt, hängt von Faktoren wie Rasse, Felltyp, Alter und allgemeinem Gesundheitszustand ab. Kurzhaarige Hunde oder Hunde ohne Unterwolle profitieren häufiger von Kleidung, während Hunde mit dichtem, doppeltem Fell sie oft nicht benötigen.
Berücksichtigen Sie den Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen, die Wetterbedingungen sowie die Dauer des Aufenthalts im Freien. Auch Rasse, Felltyp, Alter und Gesundheitszustand Ihres Hundes spielen eine wichtige Rolle.
Wählen Sie bequeme, atmungsaktive Kleidung, in der sich Ihr Hund frei bewegen kann. Beobachten Sie sein Verhalten, um sicherzustellen, dass er nicht gestresst ist oder sich unwohl fühlt, und achten Sie darauf, dass Kleidung weder die Sicht noch die Bewegungsfreiheit einschränkt.
Im Winter können Salz und Streusplitt auf Straßen und Gehwegen die Pfoten reizen und Schmerzen verursachen. Ein gezielter Schutz hilft, Empfindlichkeit, Rissbildung und Verletzungen zu vermeiden.
Trocknen Sie die Pfoten nach jedem Spaziergang ab, verwenden Sie bei Bedarf eine schützende Creme ohne Wasseranteil und ziehen Sie bei Eis, Schnee oder Salz den Einsatz von Hundeschuhen in Betracht.
Ob ein Hund im Winter zusätzlichen Schutz benötigt, hängt von Rasse, Felltyp, Alter, Gesundheit und Wetter ab. Achten Sie auf das Verhalten Ihres Hundes – und vergessen Sie nicht den Pfotenschutz bei Salz, Eis und Kälte.
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